Ursula Zabel

Schöneseiffen 37

53937 Scheiden

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Ursula Zabel * Schöneseiffen 37 * 53937 Schleiden

Herrn

Wolfgang Henke

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xxxxxxxx

Schleiden, den 02.02.2004

Sehr geehrter Herr Henke,

während der zurückliegenden, außerordentlichen Bundesversammlung haben Sie bei den von

Ihnen als wichtig bezeichneten Gründen zur Abwahl von Herrn Dr. Raiser aus dem Amt des

Bundeszuchtwartes immer wieder auf Zusammenkünfte mehrerer „außenstehender Personen“

bei Herrn Dr. Raiser hingewiesen. Diese Zusammenkünfte gehörten zu den angeblich

wichtigen Gründen und wurden somit von Ihnen als satzungswidrig und ablehnungswürdig

dargestellt. Sie erweckten den Eindruck, dass die an diesen Treffen teilnehmenden SVMitglieder gegen die Interessen des Vereins handeln würden. Das Gegenteil ist richtig.

Sämtliche an den Treffen Beteiligte haben gern einen Teil Ihrer Freizeit geopfert und Geld

investiert, um im Interesse des Deutschen Schäferhundes den damals neu gewählten

Bundeszuchtwart Herrn Dr. Raiser zu unterstützen. Es ist für uns selbstverständlich, dass die

Aktivitäten mit unserem Hund auch einen entsprechenden theoretischen Unterbau benötigen,

daran haben wir mitgearbeitet. Diese kynologische Betätigung hat uns sehr viel Spaß

gemacht.

Alle von Ihnen als wichtig bezeichneten Gründe wurden mittels einer PowerPoint

Präsentation an der Leinwand des Saals im Hotel visualisiert. Während der Präsentation

standen die Namen der Teilnehmer dieser Treffen über lange Zeit immer wieder an der

Leinwand. Dabei wurde geäußert, dass es sich um Treffen an den Gremien des Vereins vorbei

handeln würde.

Hierzu nehmen wir wie folgt Stellung:

1. Ihre Informanten haben nicht gut gearbeitet. An den Treffen, bei denen es u.a. um die

Körmatrix ging, hat Werner Zabel nie teilgenommen. Dies gilt auch für andere

Teilnehmer, die nicht teilgenommen haben. Andere Namen fehlen.

2. Diese Treffen waren Zusammenkünfte von interessierten Vereinsmitgliedern. Den

Treffen haftete in keiner Weise etwas Geheimnisvolles an. Es handelte sich um

Arbeitssitzungen engagierter Mitglieder, die den Bundeszuchtwart Dr. Helmut Raiser

unterstützen.

3. Bei den Diskussionen ging es nicht ausschließlich um die Körmatrix, sondern im

weitesten Sinne um die Möglichkeiten der kynologischen Arbeit eines

Bundeszuchtwartes.

4. Wir sind seit etwa 20 Jahren mit Herrn Dr. Raiser und seiner Familie befreundet.

Diese Freundschaft geht über bloße Zusammenarbeit auf dem Hundeplatz hinaus.

5. Freundschaft ist für uns ein hoher zwischenmenschlicher Wert. Mit Ihrer Darstellung

ziehen Sie ihn in den Schmutz.

6. Mit Ihrer Präsentation dieser Namen und der Unterstellung, dass es sich hierbei um

etwas Abzulehnendes handele, hetzen Sie die Menschen in unserem Verein gegen

Mitglieder des Vereins, die Dr. Raiser inhaltlich unterstützen, auf.

7. Die von Ihnen Diffamierten sind Mitglieder des Vereins für Deutsche Schäferhunde

mit hohen Idealen.

8. Keiner der Teilnehmer an diesen Meetings hat in irgendeiner Form finanziellen

Nutzen daraus gezogen. Alle entstandenen Kosten hat jeder aus eigener Tasche

bezahlt.

Herr Henke, wir verwahren uns gegen Ihr Vorgehen und behalten uns vor, Sie für die Folgen

Ihres Verhaltens zur Verantwortung zu ziehen. Wir fordern Sie auf, umgehend allen

Delegierten der Bundesversammlung mitzuteilen, dass das Verhalten aller Teilnehmer der

Treffen bei Herrn Dr. Raiser nicht verwerflich, sondern im Gegenteil das hohe Interesse

dieser Mitglieder am Deutschen Schäferhund und seinem Verein dokumentiert.

Wie uns bekannt geworden ist, haben Sie Ihre in der Versammlung gemachten Vorwürfe nun

auch schriftlich an die Landesgruppenvorsitzenden mitgeteilt. Deshalb fordern wir Sie auf,

eine Klarstellung in geeigneter Weise umgehend auf der Homepage des SV sowie im SV-Heft

zu veröffentlichen.

Eine Äußerung hierzu erwarten wir von Ihnen bis zum 06. Februar 2004. Sollte bis dahin von

Ihnen keine Antwort eingegangen sein, werden wir dieses Schreiben veröffentlichen. Weitere

Maßnahmen behalten wir uns vor.

Mit freundlichen Grüßen

Werner und Ursula Zabel

Dieses Schreiben erhalten die Vorstandsmitglieder sowie Herr Lux per E-Mail zur Kenntnis.