Ursula Zabel
Schöneseiffen 37
53937 Scheiden
fon: +49 (0) 02485-911 340
fax: +49 (0) 02485-911 341
mobil: +49 (0) 171–444 02 47
mail: Ursula.Zabel@t-online.de
Ursula Zabel * Schöneseiffen 37 * 53937 Schleiden
Herrn
Wolfgang Henke
xxxxxxxxxx
xxxxxxxx
Schleiden, den 02.02.2004
Sehr geehrter Herr Henke,
während der zurückliegenden, außerordentlichen Bundesversammlung haben Sie bei den von
Ihnen als wichtig bezeichneten Gründen zur Abwahl von Herrn Dr. Raiser aus dem Amt des
Bundeszuchtwartes immer wieder auf Zusammenkünfte mehrerer „außenstehender Personen“
bei Herrn Dr. Raiser hingewiesen. Diese Zusammenkünfte gehörten zu den angeblich
wichtigen Gründen und wurden somit von Ihnen als satzungswidrig und ablehnungswürdig
dargestellt. Sie erweckten den Eindruck, dass die an diesen Treffen teilnehmenden SVMitglieder gegen die Interessen des Vereins handeln würden. Das Gegenteil ist richtig.
Sämtliche an den Treffen Beteiligte haben gern einen Teil Ihrer Freizeit geopfert und Geld
investiert, um im Interesse des Deutschen Schäferhundes den damals neu gewählten
Bundeszuchtwart Herrn Dr. Raiser zu unterstützen. Es ist für uns selbstverständlich, dass die
Aktivitäten mit unserem Hund auch einen entsprechenden theoretischen Unterbau benötigen,
daran haben wir mitgearbeitet. Diese kynologische Betätigung hat uns sehr viel Spaß
gemacht.
Alle von Ihnen als wichtig bezeichneten Gründe wurden mittels einer PowerPoint
Präsentation an der Leinwand des Saals im Hotel visualisiert. Während der Präsentation
standen die Namen der Teilnehmer dieser Treffen über lange Zeit immer wieder an der
Leinwand. Dabei wurde geäußert, dass es sich um Treffen an den Gremien des Vereins vorbei
handeln würde.
Hierzu nehmen wir wie folgt Stellung:
1. Ihre Informanten haben nicht gut gearbeitet. An den Treffen, bei denen es u.a. um die
Körmatrix ging, hat Werner Zabel nie teilgenommen. Dies gilt auch für andere
Teilnehmer, die nicht teilgenommen haben. Andere Namen fehlen.
2. Diese Treffen waren Zusammenkünfte von interessierten Vereinsmitgliedern. Den
Treffen haftete in keiner Weise etwas Geheimnisvolles an. Es handelte sich um
Arbeitssitzungen engagierter Mitglieder, die den Bundeszuchtwart Dr. Helmut Raiser
unterstützen.
3. Bei den Diskussionen ging es nicht ausschließlich um die Körmatrix, sondern im
weitesten Sinne um die Möglichkeiten der kynologischen Arbeit eines
Bundeszuchtwartes.
4. Wir sind seit etwa 20 Jahren mit Herrn Dr. Raiser und seiner Familie befreundet.
Diese Freundschaft geht über bloße Zusammenarbeit auf dem Hundeplatz hinaus.
5. Freundschaft ist für uns ein hoher zwischenmenschlicher Wert. Mit Ihrer Darstellung
ziehen Sie ihn in den Schmutz.
6. Mit Ihrer Präsentation dieser Namen und der Unterstellung, dass es sich hierbei um
etwas Abzulehnendes handele, hetzen Sie die Menschen in unserem Verein gegen
Mitglieder des Vereins, die Dr. Raiser inhaltlich unterstützen, auf.
7. Die von Ihnen Diffamierten sind Mitglieder des Vereins für Deutsche Schäferhunde
mit hohen Idealen.
8. Keiner der Teilnehmer an diesen Meetings hat in irgendeiner Form finanziellen
Nutzen daraus gezogen. Alle entstandenen Kosten hat jeder aus eigener Tasche
bezahlt.
Herr Henke, wir verwahren uns gegen Ihr Vorgehen und behalten uns vor, Sie für die Folgen
Ihres Verhaltens zur Verantwortung zu ziehen. Wir fordern Sie auf, umgehend allen
Delegierten der Bundesversammlung mitzuteilen, dass das Verhalten aller Teilnehmer der
Treffen bei Herrn Dr. Raiser nicht verwerflich, sondern im Gegenteil das hohe Interesse
dieser Mitglieder am Deutschen Schäferhund und seinem Verein dokumentiert.
Wie uns bekannt geworden ist, haben Sie Ihre in der Versammlung gemachten Vorwürfe nun
auch schriftlich an die Landesgruppenvorsitzenden mitgeteilt. Deshalb fordern wir Sie auf,
eine Klarstellung in geeigneter Weise umgehend auf der Homepage des SV sowie im SV-Heft
zu veröffentlichen.
Eine Äußerung hierzu erwarten wir von Ihnen bis zum 06. Februar 2004. Sollte bis dahin von
Ihnen keine Antwort eingegangen sein, werden wir dieses Schreiben veröffentlichen. Weitere
Maßnahmen behalten wir uns vor.
Mit freundlichen Grüßen
Werner und Ursula Zabel
Dieses Schreiben erhalten die Vorstandsmitglieder sowie Herr Lux per E-Mail zur Kenntnis.